Eine Firmenwebsite schützen Sie mit vier Maßnahmen, die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt: Zwei-Faktor-Anmeldung für jeden Verwaltungszugang, Sicherheitsupdates gleich nach ihrem Erscheinen, Backups getrennt von der Website und Administratorrechte nur für die, die sie brauchen. Die Zwei-Faktor-Anmeldung gehört nicht nur an das CMS, sondern auch an das Kundenkonto beim Hoster und die Domainverwaltung beim Registrar, denn über jeden dieser Zugänge lässt sich die Seite verändern oder die Domain auf eine andere Seite lenken.
Sicherheitsupdates für das CMS, seine Plugins und Erweiterungen spielen Sie wo möglich automatisch ein, und Backups bewahren Sie getrennt von der Website auf, damit ein Angreifer, der in die Seite gelangt, nicht auch an die Backups kommt. Administratorrechte bekommt nur, wer die Seite technisch betreut: Wer nur Texte pflegt, arbeitet mit einem Redakteurskonto, und Konten, die niemand mehr braucht, löschen Sie.
Zu den Sicherheitsupdates gehört auch die PHP-Version auf dem Server, nicht nur das CMS. Bei den Lücken, für die das PHP-Projekt am 21. Oktober 2026 Notfall-Updates veröffentlicht hat, steckt der Fehler in PHP selbst; ein Update der Anwendung reicht laut BSI deshalb nicht, die PHP-Version auf dem Server muss aktualisiert werden. Bei Shared Hosting spielt in der Regel der Hoster das Update ein; fragen Sie ihn, ob PHP auf Ihrem Paket aktualisiert ist. Quelle: BSI-Sicherheitshinweis „PHP: Kritische Schwachstellen bedrohen Webanwendungen weltweit“ vom 22. Oktober 2026 (öffnet in neuem Tab)